Zeitungsberichte über oder von uns.
(17 Beiträge)
Zeitungsbericht der Mitteldeutschen Zeitung - 19.06.2010
Rosen für den Leipziger Golfpark
Im Golfpark Leipzig sollen ein bis zwei Rosenbeete mit Sangerhäuser Rosen entstehen. Schornsteinfegermeister Thomas Klaube aus Oberröblingen engagiert sich dafür und hat den Kontakt mit dem Golfpark.
WIR - Wir im Südharz - 15.05.2010
Rockig ins Wochenende
Sangerhausen/ WIR: Das Mercedes-Benz Autohaus S&G im Sangerhäuser Helmepark stellte diesmal die Location für die Business feat - Party.
Nun mehr zum zweiten Mal initiierte der Sangerhäuser Unternehmer
Thomas Klaube am Abend des 7. Mai, diesmal im gläsernen Saal des S&G
Autohauses, die Party Business feat. Über 170 Gäste erlebten einen
lockeren Abend mit angenehmen und angeregten Gesprächen sowie mit Musik
der Rock´n´Roll-Band »King Kreole.«
Sowohl der Centerleiter des S&G Autohauses Lothar Rohloff als auch Thomas
Klaube wiesen in ihren Begrüßungsworten auf die Bedeutung der Veranstaltung
hin. In den Räumen des Autohauses trafen sich neue und bekannte Gesichter,
und genau dies ist der Gedanke der Party. Sich selbst den Ruß von den
Händen gewaschen, lud der Glücksbringer Thomas Klaube die Gäste
ein, um sich in lockerer Atmosphäre zum Ausklang der Woche kennenzulernen.
»Hier sind Unternehmer aus allen Bereichen vertreten. Alle zusammen
können gemeinsam profitieren«, so Klaube. Um für wirtschaftliche
Bündnisse Ansätze zu schmieden sind Gespräche notwendig. Und
warum dies nicht in Zeiten einer dynamischen und stressigen Zeit mal mit Musik
und gutem Ambiente etwas lockerer angehen?
Im Laufe des Abends blieben auch die Sohlen nicht kalt und es wurde zum Rock´n´Roll
der Band »King Kreole« bis in die frühen Morgenstunden getanzt.
MZ - Sangerhäuser Zeitung - 19.01.2010
TREFFEN "Circle 38" spricht über "Energie in Bewegung"
SANGERHAUSEN/MZ - Der Wirtschaftsförderungskreis
"Circle 38" lädt zu seinem ersten
Treffen am Mittwoch, 20. Januar, 18.30 Uhr, ins Ford-Autohaus Einicke, Weinbergstraße
10 in
Sangerhausen ein. Das Motto des Abends lautet "Energie in Bewegung",
so Organisator Thomas
Klaube. Eingeladen sind über 100 Personen aus Wirtschaft, Verwaltung,
Politik und Medizin, die im Umfeld
der A 38 leben und arbeiten. Moderiert wird der Abend von Peter Schulze.
Unter anderem stellte Jacqueline Trebeck einheimische
Mode vor, die Malerin Anita Wolff aus Naumburg wird ihre Arbeiten präsentieren
und die Winzerfamilie Reifert informierte über den Weinanbau am Geiseltalsee.
MZ - Sangerhäuser Zeitung - 13.11.2009
ARBEITSMARKT Rückläufige Schülerzahlen erschweren
die Suche nach Bewerbern.
Ausbildungsmesse in der Mammuthalle gut besucht
SANGERHAUSEN/MZ/Helga Koch - Andrang in der Sangerhäuser Mammuthalle:
Hunderte Jugendliche aus Sekundarschulen in Mansfeld-Südharz haben
gestern die erste zentrale Ausbildungsmesse des Landkreises besucht. 42
Firmen aus der Region stellen auch am heutigen Tag nochmals ihre Ausbildungsberufe
vor. Die Messe wurde durch die bisher einzeln agierenden Kräfte, dem
Regionalen Ingenieurpool aus der Lutherstadt Eisleben und dem Schornsteinfegermeister
Thomas Klaube aus Sangerhausen mit Unterstützung der Agentur für
Arbeit organisiert.
Vorbei die Zeiten, als es viele Bewerber und zu wenig Lehrstellen gab. Neuerdings
fällt es den Betrieben immer schwerer, passende Bewerber zu finden.
"Das geeignete
"Die Zahl der Bewerber geht zurück, aber noch mehr die Qualität."
Diana Leseberg
S & G Automobilgesellschaft
Potential fehlt", sagt Marion Elstner von der Sangerhäuser Stadtverwaltung.
Wer sich um eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bewirbt, müsse
einen guten erweiterten Realschulabschluss vorweisen, Allgemeinwissen und
Kenntnisse über die Stadt Sangerhausen haben.
Bei der S & G Automobilgesellschaft, die eine Niederlassung in Eisleben
hat, ist in diesem Jahr eine Lehrstelle zum Automobilkaufmann unbesetzt
geblieben. "Die Zahl der Bewerber geht zurück, aber noch mehr
die Qualität", beobachtet Diana Leseberg, seit 15 Jahren im Unternehmen
für die Ausbildung verantwortlich. "Niemand will mehr Koch werden",
stellt Siegfried Schwarz von der Volksküche fest. Bei der Firma Schäfer´s
in Teutschenthal gibt es "noch sehr gute Bewerberzahlen", so Ausbilderin
Claudia Wilk. "Das sind jetzt weniger Real- und mehr Hauptschüler,
teils aber mit gutem Abschluss. Bei uns haben sie eine Chance." Interesse
am Agrarbereich verzeichnet Ines Okunowski vom Landesbauernverband: "Wer
sich bewirbt, braucht auf jeden Fall einen Schulabschluss und gute Noten."
Bewerber müssten interessiert und handwerklich geschickt sein, eigenverantwortlich
arbeiten, mit Computern und modernen Maschinen umgehen können.
Die Ausbildungsmesse, erläutert Frank Höhle von der Sangerhäuser
Arbeitsagentur, soll den Schülern bei der Berufsorientierung helfen:
indem Achtklässler die Anforderungen der Arbeitgeber kennen lernen,
Neuntklässler geeignete Angebote für sich finden und Zehntklässler
sich aktiv bewerben.
Um die Schüler zu unterstützen, erhielten sie einen mehrseitigen
Fragebogen. Den galt es teils schon vorher auszufüllen: über die
ausstellenden Branchen, Berufsfelder , persönlichen Interessen, den
Wunschberuf und Alternativen. Außerdem sollten die Jugendlichen Arbeitsorte
und körperliche Voraussetzungen erkunden, sich über die geforderten
Fähigkeiten, Kenntnisse und wichtige Schulfächer informieren und
zum Beispiel auch den gewünschten Schulabschluss notieren. Und im Nachhinein
abwägen, wie realistisch ihr Wunsch ist und welche Berufe noch in Frage
kämen.
Gezielt informierten sich die Neuntklässler der Sangerhäuser Pestalozzischule,
die sich mit Awo-Schulsozialarbeiterin Ute Engel und Berufsberater Gerald
Krock auf den Messebesuch vorbereitet hatten. David Bolz will Berufssoldat
werden, Kevin Hentsche Tierpfleger, Wassili Hartmann Landwirtschaftsmechaniker
und Kevin Lachmund Maler und Lackierer oder notfalls auch Maurer.
Noch nicht ganz schlüssig sind sich Stephanie Brehme und Carolin Wollschläger,
Zehntklässler der KGS Benndorf. Stephanie schwankt zwischen Bankkauffrau
und Mediengestalterin. Carolin hat sich seit langem ihre Zukunft als Erzieherin
vorgestellt; nun grübelt sie, ob sie vielleicht Krankenschwester werden
sollte. Für beide steht aber eins fest: Sie wollen ihre Bewerbung unbedingt
mit einem erweiterten Realschulabschluss "untermauern".
MZ - Sangerhäuser Zeitung - 11.08.2009
AKTION Mit Sport ein Achtungszeichen für mehr Vielfalt
gesetzt. Startschuss auch im Internet.
Alle Generationen auf Skatertour
SANGERHAUSEN/MZ/SRO - Die erste Inlineskatertour im Helmepark Sangerhausen, eine Aktion des Programms "Vielfalt tut gut" Jugend für Vielfalt, Demokratie und Toleranz, war ein generationsübergreifender Erfolg. Begeisterte Inlineskater von acht bis 67 Jahren gingen am Sonntagnachmittag zu einem Halbstunden- bzw. Stundenlauf an den Start am Hagebaumarkt. Den 48 gemeldeten Vereins-und Freizeitsportlern hatten sich noch zahlreiche begeisterte Skater angeschlossen, die an diesem Tag einfach so mitfahren wollten.
"Es ist anstrengend, weil man immer noch jemanden vor sich hat, den man überholen möchte."
Erika Kuhnt (63)
Skaterin
Mit einer beeindruckenden Leistung von 18 350 Metern im Stundenlauf, warb Erika Kuhnt (63) aus Sangerhausen für das Inlineskaten. Außerdem ließ sie eine Unterschriftenliste herumgehen für die Kennzeichnung ihrer "Lieblingsstrecke" von Martinsrieth nach Brücken als Inlineskatertour. "Wir wollen ja nichts einschränken, sondern nur darauf hinweisen, dass auf dieser Strecke neben Fahrradfahrern auch Inlineskater unterwegs sind", sagte sie. Zu ihrem Lauf sagte sie schmunzelnd: "Es ist so furchtbar anstrengend, weil man immer noch jemanden vor sich hat, den man dann überholen möchte."
Im Teilnehmerfeld waren auch Marianne und Eckhard Wolfram aus Sangerhausen. "Es ist schön, dass sich ein Organisator für eine solche Veranstaltung gefunden hat", sagte Frau Wolfram. Das Ehepaar ist erst im Mai dieses Jahres über das Schlittschuhlaufen zum Inlinerfahren gekommen. Ältester Teilnehmer auf der Strecke war Sigurd Wozilka aus Sangerhausen. Der 67-Jährige schaffte im Stundenlauf 15 600 Meter. Als eine der Jüngsten beteiligte sich die achtjährige Laura-Marie Hesse aus Hamma am Wettbewerb. Nach einer halben Stunde hatte sie 2 850 Meter geschafft. "Es wäre bestimmt mehr geworden, wenn ich nicht so gebremst hätte", sagt Vater Rainer Hesse, der erstmals auf Inlinern stand. "Aber es hat sehr viel Spaß gemacht." Das sagte auch Claudia Meyer aus Sangerhausen, die beim Halbstundenlauf sieben mal die 1 200 Meter lange Strecke fuhr und ihren Geburtstagstisch mit einer Urkunde für den ersten Platz in ihrer Altersklasse schmücken konnte. Bei den Kindern gewann Sophie Rohland den Pokal über dieselbe Distanz. Jens-Uwe Krebs, der in einer halben Stunde 14 000 Meter rollte, lobte die Veranstalter. Der Sportler vom TSC Erfurt sagte: "Wenn der Termin im nächsten Jahr rechtzeitig bekannt wird, bringe ich weitere Sportler mit." Schon am Vormittag hatte der Wippraer Verein die Gelegenheit genutzt und offene Vereinsmeisterschaften durchgeführt. "Da wir in Wippra keine richtige Skaterbahn haben, nutzen wir das Gewerbegebiet öfter für Wettkämpfe", sagte Vereinschef Andreas Herold. "Mit dem Verlauf des ersten Stundenlaufes sind wir sehr zufrieden. Vielleicht kommen im nächsten Jahr noch mehr Teilnehmer und Publikum."
Die Idee dazu hatte Thomas Klaube aus Oberröblingen. Die praktische Unterstützung fand er im Inlineteam des Vereins für Ski-und Freizeitsport Wippra.
Vor dem Start erhielt Thomas Klaube vom Vertreter des Oberbürgermeisters, Udo Michael, ein T-Shirt mit der Aufschrift "Sport bewegt Sangerhausen", einer Aktion, die ab dieser Woche für Sangerhausen auch im Internet gestartet wird.
Abgerundet wurde das sportliche Programm durch verschiedene Informationsstände und ein Konzert der Gruppe "Traumpiloten".
Mehr im Internet:
www.sportbewegt.sangerhausen.de
MZ - Sangerhäuser Zeitung - 07.08.2009
Mit Inlinern durch den Helmepark
SANGERHAUSEN/MZ - Am Sonntag startet die erste Inlineskatertour im Sangerhäuser Helmepark unter dem Motto "Vielfalt tut gut". Wie Mitorganisator Thomas Klaube informiert, steigt der erste Wettkampf ab 13.15 Uhr. Ab 14.15 Uhr ist die Strecke für jedermann befahrbar. Um 15 Uhr erfolgt der Startschuss zum Halb- bzw. Stundenlauf. Gegen 16.30 Uhr finden die Siegerehrungen statt. Und dann gibt es etwas auf die Ohren: Ab 17 Uhr spielen "Die Traumpiloten", das Konzert dauert bis gegen 20 Uhr.
Am Sonntag wird auf dem Hagebauparkplatz auch der Karriere-Truck der Bundeswehr aus Leipzig mit am Start sein. "Es ist ein Projekt der Jugend- und Sozialhilfe, welches durch das Programm "Vielfalt tut gut" Jugend für Vielfalt, Demokratie und Toleranz und regionale Sponsoren finanziert wird", so Klaube. "Dabei geht es aber nicht nur um die Jugend, ansprechen möchte ich damit die breite Masse von Jung bis Alt." Dafür hat sich Thomas Klaube auch jede Menge Sponsoren und Unterstützer gesucht, die am Sonntag mit vor Ort sein werden.
"Mit dieser unkommerziellen Veranstaltung möchte ich die Toleranz unter den Mitmenschen fördern, ein friedliches zusammen Leben stärken. Dabei unterstützen mich auch die Bildungsträger der Region, hervorzuheben sind das Geschwister-Scholl-Gymnasium und die Kreisvolkshochschule in Sangerhausen", informiert der Organisator.
Mehr darüber erfährt man auch im Internet unter www.vielfalt-tut-gut.de
MZ - Sangerhäuser Zeitung - 06.07.2009
Sportliche Aktion unter dem Motto "Vielfalt
tut gut" ist am 9. August in Sangerhausen geplant.
Mit den Inlineskatern geht´s durch den Helmepark
SANGERHAUSEN/MZ/BL - Unter dem Motto "Vielfalt tut Gut" wird am 9. August eine Inlineskatertour im Helmepark von Sangerhausen durchgeführt. Wie Organisator Thomas Klaube informiert, sind im Gewerbegebiet an diesem Tag ab 13 Uhr die Straßen der Fahrstrecke für den Straßenverkehr gesperrt. Ab 14 Uhr wird die Piste frei gegeben für die Skaterrunde, zwischen 14.30 und 15 Uhr erfolgt der Startschuss für einen Stundenlauf.
Während die Skater auf der Strecke sind, sind auch auf dem Festplatz vor dem Hagebaumarkt einige Aktivitäten geplant. "Hier erarbeiten wir gerade ein Konzept aus Musik, Showeinlagen", so Klaube, der Firmen zudem anbietet, sich dort zu präsentieren.
Ab etwa 16.30 Uhr an diesem Tag gibt es ein mehrstündiges Abschlusskonzert als Höhepunkt des gemeinschaftlichen sportlichen Bewegens. Unterstützend bei dieser Aktion seien bereits der Hagebaumarkt Sangerhausen, die Volkshochschule, der Landkreis, die Stadtverwaltung und der Kreissportbund. "Wir wollen im öffentlichen Raum keine Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus - insbesondere keinen zunehmenden Rechtsextremismus. Es soll mehr die körperliche Fitness und Gesundheit, kulturelle Vielfalt und die Ablehnung jeglicher Form von Gewalt in der Region gestärkt werden", so Klaube zur Idee für diesen Tag.
Um dies zu erreichen, wolle man sich in der Gemeinschaft für die Menschen der Region engagieren. "Durch die öffentlichkeitswirksame Sportveranstaltung wollen wir ein friedliches Miteinander stärken, aktiv die Krankheitsvorsorge vorantreiben und Toleranz fördern", sagt er weiter.
MZ - Sangerhäuser Zeitung - 11.05.2009 (von Steffi Roland)
Menschen der Region bei guter Musik im Dialog für die
Zukunft.
Zwanglose Party nach der Arbeit
SANGERHAUSEN/MZ. - Das hätte Einar Schleef gefallen: Umrahmt von seinem Stadtplan fand am Freitag im Saal des Unison-Hauses in Sangerhausen die erste "After-Work-Party" der Region statt. Die Idee zur Party nach der Arbeit hatte Thomas Klaube, Schornsteinfegermeister aus Oberröblingen.
Nachdem schon ein Drittel des Jahres um sei, wolle er den Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik die Gelegenheit zum zwanglosen Gedankenaustausch geben. Den musikalischen i-Punkt des Abends setzte die einheimische Band "Mister Sushi". Allerdings unterhielt auch die Nachwuchsband "4Example" aus Allstedt das Publikum. "Mein Kopf sprudelt ständig vor neuen Ideen", so Klaube. Dabei hat er ein ganz pragmatisches Ziel vor den Augen: "Ich liebe meine Stadt. Und ich will auch in 30 Jahren hier noch Schornsteine fegen." Dafür hat er schon die Bildungsmesse für Schulabgänger aus der Taufe gehoben. Nun soll aus seiner Sicht auch die Kultur in Sangerhausen nicht zu kurz kommen. Die Getränkelieferanten waren an diesem Abend gleich mit zwei Majestäten präsent, der Brunnenkönigin aus Bad Lauchstädt, Steffi Gallinski, und die erst neu ins Amt gewählten Geiseltaler Weinprinzessin, Sandra Jakob. Auch Grenzen und weite Entfernungen hatten den Organisator nicht abgeschreckt: Die Cocktails mixte an diesem Abend Steven Nikisch, der seinem langjährigen Kumpel die Teilnahme aus dem Krisengebiet Afghanistan zusagte, wo er gerade im Einsatz war. Wie bei dem Unternehmer Steffen Rüdiger, war es die Neugier, welche die vielen Gäste anlockte und offensichtlich leicht miteinander ins Gespräch kommen ließ. Schornsteinfegermeister Martin Fehn zollte seinem ehemaligen Lehrling großes Lob: "Das ist die erste Veranstaltung dieser Art hier in der Region und wie man sieht, es scheint zu funktionieren."
MZ - Sangerhäuser Zeitung - 25.01.2009
(von Steffi Roland)
Auch der Kampf um gute Absolventen hat begonnen
Großer Andrang bei der dritten Auflage: 30 Aussteller beraten Schulabgänger
SANGERHAUSEN/MZ. Die Ausbildungsmesse hat sich zu einem festen Punkt im
Terminkalender junger Leute etabliert. In diesem Jahr fand die Messe in
der Berufsbildenden Schule in Sangerhausen statt.
Nicht nur die Jugendlichen begeben sich auf die Suche nach einer Lehrstelle,
auch die Firmen ringen um die Gunst der besten Absolventen. Aussteller und
Organisator zogen nach der Veranstaltung eine positive Bilanz. 30 Aussteller
zeigten den rund 500 Besuchern, dass es Perspektiven in der Region gibt.
So zollte Schirmherr Innenminister Holger Hövelmann dem Organisator
Respekt. Er sagte: "Es gibt auch in der Heimatregion Berufsperspektiven
für junge Leute aus Sachsen-Anhalt. Dies aufzuzeigen ist mit der dritten
Ausbildungsmesse eindrucksvoll gelungen." Auch Landrat Dirk Schatz
(CDU) dankte Thomas Klaube. "Die Qualität der Ausbildungsmesse
ist besser geworden", sagte Katrin Kainz, Gruppenleiterin Personal
und Ausbildungsleiterin bei der Sparkasse Mansfeld-Südharz. Sie und
Jana Karich, Azubi zur Bankkauffrau im 2. Lehrjahr, standen den Besuchern
Rede und Antwort. "Wir haben in diesem Jahr mehr Gespräche geführt.
Es kamen auch mehr Jugendliche, die sich informieren wollten und nicht nur
die Eltern."
René Brodmann, Geschäftsführer der Kasanit Stahl- und Metallbau
GmbH aus Sangerhausen war ebenfalls positiv überrascht. "Ich bin
zum ersten Mal dabei und eigentlich ganz unbeschwert an die Sache rangegangen.
Über die Resonanz bin ich erstaunt." Er hat sich vorgenommen,
jedes Jahr einen Konstruktionsmechaniker einzustellen. Allerdings verlangt
er bei seinen Bewerbern einen guten Realschulabschluss. "Ich denke,
in den persönlichen Gesprächen konnte ich auch einige falsche
Vorstellungen zum Beruf richtig stellen", sagte Brodmann.
"Der Kampf um gute Absolventen hat schon begonnen", sagte Walter
Rösler, Chef des Supermarktes "Kaufland" in Sangerhausen.
"Es ist wichtig, den Jugendlichen die Augen zu öffnen, damit sie
in der Leistungsgesellschaft bestehen zu können."
Neben den Firmen stellten sich mehrere Bildungsträger und in den eigenen
Räumen natürlich auch die Berufsbildenden Schulen (BBS) Mansfeld-Südharz
vor. Wie praxisnah die Berufsschüler auf die Arbeitswelt vorbereitet
werden, kann auch am Montag beim Tag der offenen Tür der "Schülerfirma"
der Gestaltungstechnischen Assistenten in der Berufsschule der Lutherstadt
Eisleben erlebt werden. Dazu lud Berufsschullehrer Frank Wengemuth bereits
am Samstag die zahlreichen Interessenten am Stand der BBS ein.
Christin Müller (16) aus Hübitz informierte sich in vielerlei
Richtungen. "Ich hatte zwar schon mal ein Praktikum beim Zahnarzt durchgeführt,
aber mein Traumberuf wäre es sicher nicht", weiß sie jetzt
schon. Nun informierte sie sich am Stand der Polizei und der Barmer Krankenkasse,
sowie der Mitteldeutschen Zeitung über Ausbildungsmöglichkeiten.
Am MZ-Stand berichtete ihr Christian Voigt aus Eisleben über seine
Ausbildung zum Medienkaufmann im Verlag. "Das ist schon eine interessante
Sache, wenn nach der Ausbildung auch eine Übernahme erfolgen kann",
meinte Christin Müller.
In einem Bus präsentierte der Verein Integration, Beschäftigung
und Soziales (IBS) das im Rahmen des Modellprojekts "Demographischer
Wandel" geplante Projekt "jugend.innovations.zentrum". Dabei
werden Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse in vier Interessengemeinschaften
praxisnah auf das Berufsleben vorbereitet. "Unser Ziel ist es, Schüler
und Firmen zusammenzubringen", sagte Projektkoordinator Andreas Blümner.
"Dafür haben wir mit Firmen Fördervereinbarungen abgeschlossen."
Der Verein wird sich in den Schulen extra vorstellen.
Zeitungsbericht im Wochen Spiegel Mansfeld - Südharz
Heizen
mit Holz
Kauf eines Kamin- oder Kachelofen
Vor
dem Kauf eines gemütlichen und Wärme spendenden Kamin- oder Kachelofen
gilt es ein paar Dinge zu beachten.
" Fragen Sie ihren Schornsteinfegermeister
ob in Ihrem Haus ein geeigneter Schornstein vorhanden ist.
Ist kein Schornstein
vorhanden kann Sie Ihr Schornsteinfeger beraten welche Arten von Schornsteinen
zum nachträglichen Anbau oder Einbau im Gebäude geeignet sind.
"
Dazu erläutert er Ihnen im Beratungsgespräch alle Anforderungen an den
Brandschutz und die für Ihre Feuerstätte erforderlichen Mindestabstände
zu brennbaren Bauteilen.
" Weiter erklärt er Ihnen wie viel Verbrennungsluft
Ihre Feuerstätte benötigt.
Für 1 kW werden 4 m³ Verbrennungsluft
benötigt. Des Weiteren sind mechanische Ablufteinrichtungen zu beachten,
da diese die ausreichende Versorgung mit Zuluft beeinträchtigen können.
"
Viele unterschätzen auch die notwendigen Lagerkapazitäten für das
Holz.
Um 1000 l Heizöl oder 1000 m³ Erdgas zu sparen brauch man zwischen
4 und 5 Raummeter (rm) Holz. Damit das Holz ausreichend trocken ist, sollte es
2 - 3 Jahre getrocknet werden und somit ergibt sich ein Lagerbedarf für ca.
15 rm Holz. Um ein besseres trocknen des Holzes zu gewährleisten ist es ratsam
das Holz zu spalten und zu sägen. Denn je trockener das Holz, desto weniger
Schadstoffe werden freigesetzt.
Die im Frühjahr oft diskutierten Feinstaubemissionen
bei Kaminöfen treten hauptsächlich durch falsches Nutzerverhalten auf.
Um richtiges Heizen mit modernen Feuerstätten zu lernen fragen Sie Ihren
Schornsteinfeger oder besuchen Sie ihm bei seinem Tag der offenen Tür, wo
es eine Vorführung über richtiges Heizen gibt.
Nasses Holz oder zu
häufiges Öffnen und Schließen der Feuerraumtür senken die
Verbrennungstemperatur ab, wodurch es zu verstärkter Ruß und Teerbildung
kommt.
Dadurch kann es zur Glanzrußbildung im Schornstein kommen, wodurch
die Gefahr für einen Schadensfeuer enorm ansteigt.
Die Anheizphase sollte
möglichst zügig durchzogen werden um die optimale Feuerraumtemperatur
schnellstmöglich zu erreichen. Hierbei sind auch auf die richtige Einstellung
der Luftzufuhrklappen gemäß Herstellerangaben zu beachten. Eine ausreichende
Luftzufuhr gewährleistet, dass die flüchtigen Bestandteile zu Kohlendioxid
und Wasserdampf verbrennen können.
Auf diese Weise kann man eine sehr
schadstoffarme Verbrennung erreichen, wenn man die für die Feuerstätte
zugelassenen Brennstoffe laut Bedienungsanleitung oder Typenschild einsetzt.
(Sangerhausen,
Schornsteinfegermeister Thomas Klaube)
MZ - Sangerhäuser Zeitung - 19.03.2007
Ausbildungsmesse in Sangerhausen, Berufschancen im Mittelpunkt
Sangerhausen/MZ/. Die 17-jährige Miriam Marche gehört zum Abiturjahrgang, der nach zwölf Schuljahren das Gymnasium verlässt. Ihr Wunsch ist es, Grundschullehrerin zu werden. Ob er in Erfüllung gehen kann, oder sie sich umorientieren muss, wollten sie und ihr Vater am Samstag bei der Ausbildungsmesse im Europa-Rosarium herausfinden.
"Jeder Jugendliche muss bei sich selbst anfangen, die Schulzeit zu nutzen" - Dieter Wrobel
Als erfahrener Pädagoge kam er zu dem Schluss, dass ". Es könne nicht sein, dass Handwerker vergeblich nach Lehrlingen suchen, weil bei den Schulabgängern elementare Bildungsmängel vorliegen, es sogar Abbrecher in Traumjobs gibt oder die Jugendlichen eben "keinen Bock" auf Arbeit haben. In diesem Zusammenhang ließ Wrobel nur anklingen, dass sich Schüler heutzutage schämen, gute Leistungen zu bringen, weil sie sonst gemobbt werden. Das brachte Martin Marche in der Diskussion auf den Punkt: "Was fehlt ist eine Aufbruchstimmung im Land." Vorbildwirkung hat da der Sangerhäuser Thomas Klaube, der als Schornsteinfegermeister seine Chance im Handwerk sieht. Von den Bemühungen, mit Hilfe von "Ausbildungspaketen" die Lehrstellensituation zu verbessern, referierten Ulrich Cramer vom Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt und Regierungsdirektor Andreas Kepper vom Bundeswirtschaftsministerium. Vertreter von elf Betrieben, Ausbildungseinrichtungen sowie regionalen Institutionen standen den Messebesuchern Rede und Antwort. Am Stand des Café "Bück Dich" wurde sogar eine Ausbildungsstelle angeboten.
MZ - Sangerhäuser Zeitung - 07.03.2007
Messe im Europa-Rosarium zu Ausbildungsperspektiven
in der Region
Berufschancen im Südharz
Sangerhausen/MZ. Thomas Klaube ist 26 Jahre jung und Schornsteinfegermeister. Zurzeit arbeitet er in einem Ingenieurbüro. Irgendwann möchte der Oberröblinger auch einen eigenen Kehrbezirk haben. Und zwar nicht irgendwo, sondern in seiner Heimat. "Wenn aber die jungen Leute alle abwandern, kann ich perspektivisch hier auch kein Geld verdienen", bringt Klaube seine Motivation auf den Punkt, sich für die Jugend zu engagieren. Es treibt den 26-Jährigen um und an am 17. März im Europa-Rosarium eine Ausbildungsmesse zu organisieren, auf der es um die Ausbildungschancen in der Region geht und darum, Kontaktmöglichkeiten zwischen Firmen und Jugendlichen herzustellen.
"Ich will in der Region für die Menschen der Region etwas tun"
"Es geht vor allem um den Abbau von Informationsdefiziten. Wir versuchen den Dialog zwischen Firmen und künftigen Auszubildenden herzustellen", so Klaube
Es werden 11 Firmen und Institutionen der Region über ihre Lehrstellen informieren.
Zeitungsbericht der Mitteldeutschen Zeitung - 09.05.2005
Schornsteinfeger kauft ein " Eisauto
"Es ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein", sagt der 24-Jährige Thomas Klaube. "Aber ich bin der Meinung jeder neue Arbeitsplatz zählt. Ich will, dass die Leute in der Region bleiben", geht der Oberröblinger auf sein Motiv ein. So hat er seine Idee, mindestens einen Arbeitsplatz zu schaffen, bereits in die Tat umgesetzt. Er kaufte nämlich einen "Polarexpress". Das ist ein Fahrzeug, das für den mobilen Verkauf von Eis genutzt werden kann. Er schrieb die neue Arbeitsstelle aus. "Zwölf Bewerbungen gingen ein" berichtet er. Seit Anfang Mai ist nun die 46-jährige Frau Nowack auf Tour. Sie düst jetzt als Eisverkäuferin mit den Polarexpress übers Land und sorgt für Erfrischendes. Thomas Klaube steigt derweil den leuten weiter aufs Dach, um dafür zu sorgen, das der Schornstein raucht und die Emissionswerte stimmen.
Zeitungsbericht der Mitteldeutschen Zeitung
Bester Lehrling
Als Zielprämie Opas Zylinder - 05.01.2001
Per Videotext zum Stellenangebot-Thomas Klaube: Gut sein allein reicht heute nicht
Oberröblingen/MZ/sro. Das Zappen im Videotext brachte Thomas Klaube auf die Seite der Stellenangebote. Da suchte ein Bezirksschornsteinfeger aus Sangerhausen einen Lehrling. Voraussetzung: gute Zensuren. Wieso braucht man als Schornsteinfeger gute Zensuren? "fragte er etwas ungläubig seine Eltern. Und noch bevor diese so richtig den Gedankengang ihres Sohnes nachvollziehen konnten, war der schon beim Arbeitsamt und holte sich die notwendigen Informationen. Der saubere Büroberuf", in dem er noch sein schulisches Praktikum absolviert hatte, wurde ab sofort ad acta gelegt und die Bewerbung für den schwarzen" Beruf angefertigt.
Natürlich war es beim ersten Mal ganz schön wacklig."
THOMAS KLAUBE SCHORNSTEINFEGERLEHRLING
Die Oma stellte auch gleich eine Zielprämie: Wenn du die Prüfung
schaffst, kriegst du Opas guten Zylinder." Den ist sie mittlerweile los.
Etwas skeptischer waren die Eltern", erinnert sich Thomas an die Bewerbungszeit.
Besonders die Mutter hatte Angst, wenn ihr im Dorf wieder einmal zugetragen wurde:
Dein Jüngster stand wieder auf dem Dach." Natürlich
war es beim ersten Mal ganz schön wacklig", gibt Thomas offen zu. Und
wenn es im Herbst stürmisch war, wurde ich des Öfteren gefragt ob ich
nicht lieber einen Bleisack umhängen wollte." Das Arbeitsbild des Schornsteinfegers
geht aber immer mehr vom schwarzen Beruf weg. Die Umstellung auf andere Energieträger
bringt auch eine Veränderung der Arbeit des Schornsteinfegers mit sich. Die
körperlich schwere Arbeit, das Kehren und Reinigen der Schornsteine, tritt
immer mehr in den Hintergrund, gleichzeitig gewinnen Emissionsmessungen und Überprüfüngen
an modernen Feuerungsanlagen an Bedeutung. Die fachmännische Kundenberatung
wird immer mehr gefragt. Diese neue Vielseitigkeit kommt dem jungen Mann entgegen.
Die gewählte Ausbildung wurde für Thomas Klaube zur Berufung. Er denkt
gern an die Lehrzeit bei Bezirksschornsteinfeger Martin Fehn und dessen Gesellen
Steffen Juszczyk (»Juschi") zurück.
Fehn hat noch immer die Ausbildungsmappe seines ersten Lehrlings im Regal stehen und zeigt sie auch mit Ausbilderstolz. Ein halbes Jahr früher als seine Mitlehrlinge konnte Thomas Klaube auslernen. Das gab ihm einen kleinen Vorsprung bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Gut sein reicht heutzutage allein nicht," musste er bald feststellen. Im Sangerhäuser Einzugsbereich haben die Meister seines Fachs alle einen Gesellen. Die Strukturen der festgelegten Kehrbezirke machen Ausnahmen nicht möglich. Hinzu kommt, dass durch Abriss leerstehender Wohnblocks dem Berufsstand förmlich die Grundlage entzogen wird. Das Suchen war letztendlich doch erfolgreich. Einen befristeten Arbeitsvertrag bekam er bei einem Meister im Saalkreis, weil dessen Geselle den Wehrdienst absolviert.Thomas Klaube hat sich statt dessen für den Ersatzdienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberröblingen entschieden. Hier engagiet er sich seit frühster Jugend. Weiterbildung steht dort für ihn immer auf der Tagesordnung, denn als zuständiger Jugendwart ist er für die Ausbildung des Nachwuchses zuständig. Auch die Kinder von Meister Fehn und die von dessen Gesellen Juschi" verdienen sich unter seiner Anleitung die ersten Feuerwehrsporen. Inzwischen zog etwas Ruhe ein in Thomas Klaubes Berufsleben. Denn die Wochen nach der Freisprechung waren für ihn mit Terminen gefüllt. Nachdem er Landessieger in Sachsen-Anhalt geworden war, ging es zum Bundesausscheid nach Branden-burg.
Als
bester Ostdeutscher belegte er den fünften Platz. Dafür gab es zur Innungsversammlung
auch noch eine Auszeichnung. Und so wünscht man den jungen Mann das Glück,
welches das Volk automatisch mit dem schwarzen Mann auf dem Dach" verbindet
Zeitungsbericht der Deutschen Handwerkszeitung
"DHZ"-Gespräch: Mit dein Landesberufsbildungswart des LIV Schornsteinfeger
Die schwarzen Männer" ein Völkchen" für sich
Das
Handwerk des Schornsteinfegers verbindet man mit Männern in schwarzer Kleidung,
einen
Besen über der Schulter und rußverschmutztem Gesicht. Längst
hat sich all das geändert. Dariiber unterhielt sich die "DHZ" mit
Siegfried Hampe, dem Landesberufsbildungswart des LIV der
Schornsteinfeger.
"DHZ":
Zu DDR-Zeiten war der
Schornsteinfegerberuf keine lukrative Tätigkeit,
es wurde fast ausschließlich mit Kohle gefeuert. Es war eine schwere, rußige
Arbeit, die schlecht entlohnt wurde.
Siegfried Hampe:
Das ist richtig.
Nach der Wende war der Nachholbedarf groß, es gab einen
richtigen Boom auf unseren Beruf. Es gibt im Land Sachsen-Anhalt 280 Kehrbezirke
und alle Bzirksschornsteinfegermeister (BSFM) sind in den Innungen Halle, Magdeburg
und Altmark organisiert.
"DHZ": Diese Mitgliedschaft ist im Gegensatz zu anderen Gewerken sehr hoch. Hat das Gründe?
Siegfried Hampe: Durch die Mitgliedschaft in den Innungen wird jeder Kollege stets
auf dem neuesten Wissensstand gehalten, es werden ständig Schulungsmaßnahmen
durchgeführt. Dadurch, dass der BSFM als beliehener Unternehmer des Staates
vom Regierungspräsidium seinen Kehrbezirk zugewiesen bekommt, den er aus
Gründen der Rechts- und Brandsicherheit eigen-verantwortlich bearbeiten muss,
gibt es für ihn keinen Konkurrenzkampf. Selbstverständlich hat er seine
Dienstleistung mit handwerklichem Geschick im Interesse seiner Kundschaft auszuführen.
"DHZ": Unter den 21 Lehrlingen des Landes sind auch zwei Mädchen.
Ist der Beruf nicht zu schwer für weibliche Schornsteinfeger?
Siegfried Hampe: Da sich die Tätigkeiten des Schornsteinfegers grundlegend geändert haben und die schweren Arbeiten, das Kehren und Reinigen von Kohleschornsteinen und -feuerstätten in den Hintergrund getreten sind, gleichzeitig Messungen und Überprüfungen an modernen Feuerungsanlagen immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist der Beruf für weibliche Lehrlinge sehr interessant geworden.
"DHZ": Welche Ansprüche werden an einen Schornsteinfegerlehring
gestellt?
Siegfried Hampe: Die Bewerber müssen ein
gutes Zeugnis haben und gesund sein. Und wer dann noch zu den Besten gehören
will, muss seine Gesellenprüfung mindestens mit der Note zwei abschließen.
Thomas Klaube aus Oberröblingen und Roland Wegner aus Tangermünde waren
die Besten in diesem Jahr, konnten vorzeitig auslernen und wurden Kammersieger
im Praktischen Leistungswettbewerb ( PLW ). Der Landessieger wurde Anfang Oktober
in Großkugel bei Halle ermittelt. Die Verkaufsniederlassung von VIESSMANN
hatte uns freundlicherweise ihre Räume und Feuerstätten zur Verfügung
gestellt.
"DHZ": Beim PLW mussten fünf
Themenbereiche bearbeitet werden.
Siegfried Hampe: Aufgaben waren: 1. Emissionsmessung
an einer Ölheizung, 2. Abgaswegeprüfung und Kohlenmonoxidmessung an
Gasfeuerstätten und Versorgung der Feuerstätten mit Verbrennungsluft.
3. Mängelbearbeitung und Lesen einer Bauzeichnung, 4. moderne Schornsteinbaustoffe
und -systeme. 5. Kundengespräch. Es lief bei beiden gut, aber ei-ner konnte
nur der Sieger im Land sein. Die Prüfungskommission hat sich nach Punkten
für Thomas Klaube entschieden. Er wird im November in Brandenburg beim Bundesausscheid
dabei sein.
Zeitungsbericht der Schornsteinfegerzeitung
Praktischer Leisttingswettbewerbder Handwerksjugend 2000
Bundesentscheidung im Schornsteinfegerhandwerk
Am praktischen Leistungswettbewerb (PLW) der Handwerksjugend im Schornsteinfegerhandwerk 2000 nahmen zwei Damen und elf Herren teil.
Am 2. und 3. November wurden dann die Besten unter den Besten aus 13 Bundesländern ermittelt.
Der Landesinnungsverband Brandenburg hatte als Ausrichter des Bundesverbandstages auch die Organisation des PLW übernommen.
Der Bewertungsausschuss
mit Herrn Wiek als Vertreter des ZDS, Lothar Kahl, Richard Hettmann, Peter Theißen,
Uwe Zimmermann und Peter Schäfers haben in der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks,
Land Brandenburg, die
allerbesten Voraussetzungen für eine gute Durchführung
des Wettbewerbs vorgefunden.
Am Vortag des praktischen Leistungswettbewerbs wurden von den Herren des Bewertungsausschusses die Aufgaben und die technischen Voraussetzungen aus den Bereichen
Praktische Arbeiten
1. Kundengespräch für alle Teilnehmer
2. Dichtigkeitsprüfung einer Abgasleitung
3. Messungen und Überprüfungen
3.1 Immissionsschutzmessung Bestimmung der
Luftüberschusszahl
Bestimmung
der Taupunkttemperatur mittels Diagrammen
3.2 Abgaswegeüberprüfung / CO-Messung
3.3 Ermittlung der Belastung der Feuerstätte (Gaszähler)
Schriftliche Arbeiten
4. Technische Mathematik
5. Skizzieren
6. Technische Fragen
7. Schriftliche Auswertung der Aufgabe 3
hergerichtet und zusammengestellt.
Die Teilnehmer reisten am Mittwoch
bis 18 Uhr an und wurden im toll eingerichteten Sitzunusraum des Hotels »Axxon«
vom Landesberufsbildungswart Lothar Kahl und dem kompletten Bewertungsausschuss
begrüßt.
Der organisatorische Ablauf des Wettkampfes und die Rahmenbedingungen wurden erläutert, Taschengeld und Fahrtkosten ausgezahlt.
Pünktlich um 7.50 Uhr konnte Peter Schäfers am Donnerstag die Teilnehmer sowie den Bewertungsausschuss begrüßen, den Tagesablauf darstellen, und schon ging's los.
Die Teilnehmer überraschten mit ausgezeichneten Leistungen. Nach Abschluss der Wettbewerbsarbeiten hatte der Bewertungsausschuss die Aufgabe, bei der großen Leistungsdichte eine gerechte Rangfolge zu ermitteln.
Der Lohn der Mühe
In einem eigens, dem Anlass entsprechend
festlich hergerichteten Tagungs-
raum trafen sich Teilnehmer, der Bewertungsausschuss
und die Gäste zur Siegerehrung. Der Vorstand Berufsbildung Peter Schäfers
hatte die Ehre, den Hausherrn Landesinnungsmeister Achim Wendlandt, die Vertreter
der Firmen Buderus und Schiedel sowie ganz besonders den Bundesinnungsmeister
Eugen Steichele zu begrüßen.
Landesinnungsmeister Joachim Wendlandt hob in seiner Begrüßung ganz besonders die Bedeutung der Schule für die Schornsteinfeger des Landesinnungsverbandes Brandenburg hervor und war besonders erfreut, dass bezüglich des Ablaufs des Leistungswettbewerbes der Schule von allen größte Bewunderung gezollt wurde. Bundesinnungsmeister Eugen Steichele nahm die Siegerehrung vor und überreichte die Ehrenpreise des Bundesverbandes.
Joachim Jatzkowski von der Buderus Heiztechnik
überreichte in diesem Jahr bereits zum zehnten Male den Nachwuchsförderpreis
an die ersten drei Sieger.
Die Herren Torsten Paschke und Sven Hanke von der
Firma Schiedel überraschten die Teilnehmer mit einer Erinnerungsgabe, die
von allen mit Freude entgegengenommen wurde.
Am Abend dann der Höhepunkt: Ein Besuch des Kabaretts »Obelisk« in Potsdam. Die Nibelungensaga einmal ganz anders. Alle waren hellauf begeistert.
Fazit - Bundesentscheid mit besonderer Note
Es war ein Bundesentscheid mit besonderer Note. Zum zweiten Mal in der Geschichte der Bundesleistungswettbewerbe wurde der zweite Platz an zwei Teilnehmer, an eine Dame und an einen Herrn, vergeben.
Allen Beteiligten, dem Landesinnungsverband Brandenburg, besonders aber den Verantwortlichen der Bildungsstätte mit seinen im Vorder- und Hintergrund Tätigen, dem Bewertungsausschuss und allen 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sei hier für ihre Tätigkeit und die überzeugenden Leistungen gedankt. ~
MZ - Sangerhäuser Zeitung - 07.09.2000
Jubiläum in Oberröblingen Umzug und Wettkämpfe
im Löschangriff - Zahlreiche Gäste werden erwartet
Die jüngsten Feuerwehrleute feiern ihren 40. Geburtstag
Oberröblingen/MZ. Feuerwehr und Oberröblingen. Das passt zusammen. Seit Jahren schon marschieren die Oberröblinger in Sachen aktivem Brandschutz zumindest im Landkreis Sangerhausen entscheidend mit vornweg. Nicht nur die mit allen Wassern gewaschenen und erfahrenen Feuerwehrleute aus der Gemeinde, sondern auch der Nachwuchs aus der Helmegemeinde ist kaum in seinem Tatendrang zu bremsen. Zweimal, manchmal sogar dreimal wöchentlich zieht es die rund 20 Mädchen und Jungen zu Theorie und Praxis zur Feuerwehr. Wenn Thomas Klaube, Chef der Jugendfeuerwehr, ruft, sind seine Florian-Jünger zur Stelle. Zur Zeit sogar mit noch mehr Engagement als sonst. Immerhin bereiten sich die Oberröblinger auf die Feierlichkeiten aus Anlass des 40-jährigen Bestehens einer Jugendfeuerwehr im Ort vor.
"Am 10. September 1960 fand in der POS Oberröblingen durch Löschmeister eine Vorführung über die Anwendung von Handfeuerlöschern statt. Diese Zusammenkunft führte zur Gründung einer Pionier-Löschgruppe", berichtet Eberhard Bösel, der größte Experte zur Thematik Jugendfeuerwehr im Landkreis. Aus der Pionier-Löschgruppe wird wenig später die Arbeitsgemeinschaft "Junge Brandschutzhelfer". 1991 erfolgt dann der Übertritt der Arbeitsgemeinschaften in die Jugendfeuerwehr des Ortes und des Kreisfeuerwehrverbandes.
All diesen Gründungszeremonien folgten für die jungen Leute ungezählte Stunden beim Üben oder auch bei erfolgreich absolvierten Wettkämpfen. Bei zahlreichen Ausscheiden im Feuerwehrsport hamsterten die Oberröblinger Pokale und Urkunden. Noch erfreulicher ist allerdings die Tatsache, dass viele der Jugendlichen nach dem Erreichen der Altersgrenze in den aktiven Dienst der Feuerwehr übernommen wurden.
Ein Geheimnis der erfolgreichen Arbeit mit den Jugendlichen ist die Tatsache, dass sich das Geschehen nicht nur auf die Feuerbelange beschränkt. Gemeinsame Kino- oder Discobesuche stehen ebenso auf dem Programm wie der jährliche absolute Renner, das dreitägige Zeltlager an der Helme. Das alles trägt dazu bei, aus den 20 Mädchen und Jungen eine verschworene Gemeinschaft werden zu lassen.
Am Sonnabend wollen nun die jungen Feuerwehrleute in Oberröblingen den 40. Geburtstag der Jugendfeuerwehr feiern. Und das natürlich mit Gästen und selbstverständlich zünftig. Schon 35 Mannschaften gaben den Oberröblingern die Zusage, bei einem Feuerwehrwettkampf zu starten. Rund 350 Aktive und viele Gäste werden für hektische Betriebsamkeit auf dem Sportplatz sorgen. Bevor jedoch 10 Uhr der Schuss aus der Starterpistole fällt, treffen sich Oberröblinger und ihre zahlreichen Gäste bereits ab 9 Uhr am neuen Feuerwehrhaus. Hier beginnt dann der musikalische Umzug durch den Ort, der schließlich am Sportplatz endet.