Zeitungsberichte über oder von uns.

 

Zeitungsbericht im Wochen Spiegel Mansfeld - Südharz

Heizen mit Holz
Kauf eines Kamin- oder Kachelofen

Vor dem Kauf eines gemütlichen und Wärme spendenden Kamin- oder Kachelofen gilt es ein paar Dinge zu beachten.
" Fragen Sie ihren Schornsteinfegermeister ob in Ihrem Haus ein geeigneter Schornstein vorhanden ist.
Ist kein Schornstein vorhanden kann Sie Ihr Schornsteinfeger beraten welche Arten von Schornsteinen zum nachträglichen Anbau oder Einbau im Gebäude geeignet sind.
" Dazu erläutert er Ihnen im Beratungsgespräch alle Anforderungen an den Brandschutz und die für Ihre Feuerstätte erforderlichen Mindestabstände zu brennbaren Bauteilen.
" Weiter erklärt er Ihnen wie viel Verbrennungsluft Ihre Feuerstätte benötigt.
Für 1 kW werden 4 m³ Verbrennungsluft benötigt. Des Weiteren sind mechanische Ablufteinrichtungen zu beachten, da diese die ausreichende Versorgung mit Zuluft beeinträchtigen können.
" Viele unterschätzen auch die notwendigen Lagerkapazitäten für das Holz.
Um 1000 l Heizöl oder 1000 m³ Erdgas zu sparen brauch man zwischen 4 und 5 Raummeter (rm) Holz. Damit das Holz ausreichend trocken ist, sollte es 2 - 3 Jahre getrocknet werden und somit ergibt sich ein Lagerbedarf für ca. 15 rm Holz. Um ein besseres trocknen des Holzes zu gewährleisten ist es ratsam das Holz zu spalten und zu sägen. Denn je trockener das Holz, desto weniger Schadstoffe werden freigesetzt.
Die im Frühjahr oft diskutierten Feinstaubemissionen bei Kaminöfen treten hauptsächlich durch falsches Nutzerverhalten auf. Um richtiges Heizen mit modernen Feuerstätten zu lernen fragen Sie Ihren Schornsteinfeger oder besuchen Sie ihm bei seinem Tag der offenen Tür, wo es eine Vorführung über richtiges Heizen gibt.
Nasses Holz oder zu häufiges Öffnen und Schließen der Feuerraumtür senken die Verbrennungstemperatur ab, wodurch es zu verstärkter Ruß und Teerbildung kommt.
Dadurch kann es zur Glanzrußbildung im Schornstein kommen, wodurch die Gefahr für einen Schadensfeuer enorm ansteigt.
Die Anheizphase sollte möglichst zügig durchzogen werden um die optimale Feuerraumtemperatur schnellstmöglich zu erreichen. Hierbei sind auch auf die richtige Einstellung der Luftzufuhrklappen gemäß Herstellerangaben zu beachten. Eine ausreichende Luftzufuhr gewährleistet, dass die flüchtigen Bestandteile zu Kohlendioxid und Wasserdampf verbrennen können.
Auf diese Weise kann man eine sehr schadstoffarme Verbrennung erreichen, wenn man die für die Feuerstätte zugelassenen Brennstoffe laut Bedienungsanleitung oder Typenschild einsetzt.

(Sangerhausen, Schornsteinfegermeister Thomas Klaube)

 

Zeitungsbericht der Mitteldeutschen Zeitung

Schornsteinfeger kauft ein " Eisauto

Polarexpress: Neuen Arbeitsplatz geschaffen.

"Es ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein", sagt der 24-Jährige Thomas Klaube. "Aber ich bin der Meinung jeder neue Arbeitsplatz zählt. Ich will, dass die Leute in der Region bleiben", geht der Oberröblinger auf sein Motiv ein. So hat er seine Idee, mindestens einen Arbeitsplatz zu schaffen, bereits in die Tat umgesetzt. Er kaufte nämlich einen "Polarexpress". Das ist ein Fahrzeug, das für den mobilen Verkauf von Eis genutzt werden kann. Er schrieb die neue Arbeitsstelle aus. "Zwölf Bewerbungen gingen ein" berichtet er. Seit Anfang Mai ist nun die 46-jährige Frau Nowack auf Tour. Sie düst jetzt als Eisverkäuferin mit den Polarexpress übers Land und sorgt für Erfrischendes. Thomas Klaube steigt derweil den leuten weiter aufs Dach, um dafür zu sorgen, das der Schornstein raucht und die Emissionswerte stimmen.


Zeitungsbericht der Mitteldeutschen Zeitung

Bester Lehrling

Als Zielprämie Opas Zylinder

Per Videotext zum Stellenangebot-Thomas Klaube: Gut sein allein reicht heute nicht

Oberröblingen/MZ/sro. Das Zappen im Videotext brachte Thomas Klaube auf die Seite der Stellenangebote. Da suchte ein Bezirksschornsteinfeger aus Sangerhausen einen Lehrling. Voraussetzung: gute Zensuren. „Wieso braucht man als Schornsteinfeger gute Zensuren? "fragte er etwas ungläubig seine Eltern. Und noch bevor diese so richtig den Gedankengang ihres Sohnes nachvollziehen konnten, war der schon beim Arbeitsamt und holte sich die notwendigen Informationen. Der „saubere Büroberuf", in dem er noch sein schulisches Praktikum absolviert hatte, wurde ab sofort ad acta gelegt und die Bewerbung für den „schwarzen" Beruf angefertigt.

„Natürlich war es beim ersten Mal ganz schön wacklig."

THOMAS KLAUBE SCHORNSTEINFEGERLEHRLING


Die Oma stellte auch gleich eine Zielprämie: „Wenn du die Prüfung schaffst, kriegst du Opas guten Zylinder." Den ist sie mittlerweile los. „Etwas skeptischer waren die Eltern", erinnert sich Thomas an die Bewerbungszeit. Besonders die Mutter hatte Angst, wenn ihr im Dorf wieder einmal zugetragen wurde: „Dein Jüngster stand wieder auf dem Dach." „Natürlich war es beim ersten Mal ganz schön wacklig", gibt Thomas offen zu. „Und wenn es im Herbst stürmisch war, wurde ich des Öfteren gefragt ob ich nicht lieber einen Bleisack umhängen wollte." Das Arbeitsbild des Schornsteinfegers geht aber immer mehr vom schwarzen Beruf weg. Die Umstellung auf andere Energieträger bringt auch eine Veränderung der Arbeit des Schornsteinfegers mit sich. Die körperlich schwere Arbeit, das Kehren und Reinigen der Schornsteine, tritt immer mehr in den Hintergrund, gleichzeitig gewinnen Emissionsmessungen und Überprüfüngen an modernen Feuerungsanlagen an Bedeutung. Die fachmännische Kundenberatung wird immer mehr gefragt. Diese neue Vielseitigkeit kommt dem jungen Mann entgegen. Die gewählte Ausbildung wurde für Thomas Klaube zur Berufung. Er denkt gern an die Lehrzeit bei Bezirksschornsteinfeger Martin Fehn und dessen Gesellen Steffen Juszczyk (»Juschi") zurück.

Fehn hat noch immer die Ausbildungsmappe seines ersten Lehrlings im Regal stehen und zeigt sie auch mit Ausbilderstolz. Ein halbes Jahr früher als seine Mitlehrlinge konnte Thomas Klaube auslernen. Das gab ihm einen kleinen Vorsprung bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. „Gut sein reicht heutzutage allein nicht," musste er bald feststellen. Im Sangerhäuser Einzugsbereich haben die Meister seines Fachs alle einen Gesellen. Die Strukturen der festgelegten Kehrbezirke machen Ausnahmen nicht möglich. Hinzu kommt, dass durch Abriss leerstehender Wohnblocks dem Berufsstand förmlich die Grundlage entzogen wird. Das Suchen war letztendlich doch erfolgreich. Einen befristeten Arbeitsvertrag bekam er bei einem Meister im Saalkreis, weil dessen Geselle den Wehrdienst absolviert.Thomas Klaube hat sich statt dessen für den Ersatzdienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberröblingen entschieden. Hier engagiet er sich seit frühster Jugend. Weiterbildung steht dort für ihn immer auf der Tagesordnung, denn als zuständiger Jugendwart ist er für die Ausbildung des Nachwuchses zuständig. Auch die Kinder von Meister Fehn und die von dessen Gesellen „Juschi" verdienen sich unter seiner Anleitung die ersten Feuerwehrsporen. Inzwischen zog etwas Ruhe ein in Thomas Klaubes Berufsleben. Denn die Wochen nach der Freisprechung waren für ihn mit Terminen gefüllt. Nachdem er Landessieger in Sachsen-Anhalt geworden war, ging es zum Bundesausscheid nach Branden-burg.

Als bester Ostdeutscher belegte er den fünften Platz. Dafür gab es zur Innungsversammlung auch noch eine Auszeichnung. Und so wünscht man den jungen Mann das Glück, welches das Volk automatisch mit dem „schwarzen Mann auf dem Dach" verbindet

 

Zeitungsbericht der Deutschen Handwerkszeitung

 

"DHZ"-Gespräch: Mit dein Landesberufsbildungswart des LIV Schornsteinfeger

Die „schwarzen Männer" ein „Völkchen" für sich

Das Handwerk des Schornsteinfegers verbindet man mit Männern in schwarzer Kleidung, einen
Besen über der Schulter und rußverschmutztem Gesicht. Längst
hat sich all das geändert. Dariiber unterhielt sich die "DHZ" mit
Siegfried Hampe, dem Landesberufsbildungswart des LIV der
Schornsteinfeger.

"DHZ": Zu DDR-Zeiten war der
Schornsteinfegerberuf keine lukrative Tätigkeit, es wurde fast ausschließlich mit Kohle gefeuert. Es war eine schwere, rußige Arbeit, die schlecht entlohnt wurde.


Siegfried Hampe: Das ist richtig.
Nach der Wende war der Nachholbedarf groß, es gab einen richtigen Boom auf unseren Beruf. Es gibt im Land Sachsen-Anhalt 280 Kehrbezirke und alle Bzirksschornsteinfegermeister (BSFM) sind in den Innungen Halle, Magdeburg und Altmark organisiert.

"‘DHZ": Diese Mitgliedschaft ist im Gegensatz zu anderen Gewerken sehr hoch. Hat das Gründe?


Siegfried Hampe: Durch die Mitgliedschaft in den Innungen wird jeder Kollege stets auf dem neuesten Wissensstand gehalten, es werden ständig Schulungsmaßnahmen durchgeführt. Dadurch, dass der BSFM als beliehener Unternehmer des Staates vom Regierungspräsidium seinen Kehrbezirk zugewiesen bekommt, den er aus Gründen der Rechts- und Brandsicherheit eigen-verantwortlich bearbeiten muss, gibt es für ihn keinen Konkurrenzkampf. Selbstverständlich hat er seine Dienstleistung mit handwerklichem Geschick im Interesse seiner Kundschaft auszuführen.


"DHZ": Unter den 21 Lehrlingen des Landes sind auch zwei Mädchen. Ist der Beruf nicht zu schwer für weibliche Schornsteinfeger?

Siegfried Hampe: Da sich die Tätigkeiten des Schornsteinfegers grundlegend geändert haben und die schweren Arbeiten, das Kehren und Reinigen von Kohleschornsteinen und -feuerstätten in den Hintergrund getreten sind, gleichzeitig Messungen und Überprüfungen an modernen Feuerungsanlagen immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist der Beruf für weibliche Lehrlinge sehr interessant geworden.


"DHZ": Welche Ansprüche werden an einen Schornsteinfegerlehring gestellt?


Siegfried Hampe: Die Bewerber müssen ein gutes Zeugnis haben und gesund sein. Und wer dann noch zu den Besten gehören will, muss seine Gesellenprüfung mindestens mit der Note zwei abschließen. Thomas Klaube aus Oberröblingen und Roland Wegner aus Tangermünde waren die Besten in diesem Jahr, konnten vorzeitig auslernen und wurden Kammersieger im Praktischen Leistungswettbewerb ( PLW ). Der Landessieger wurde Anfang Oktober in Großkugel bei Halle ermittelt. Die Verkaufsniederlassung von VIESSMANN hatte uns freundlicherweise ihre Räume und Feuerstätten zur Verfügung gestellt.


"DHZ": Beim PLW mussten fünf Themenbereiche bearbeitet werden.
Siegfried Hampe: Aufgaben waren: 1. Emissionsmessung an einer Ölheizung, 2. Abgaswegeprüfung und Kohlenmonoxidmessung an Gasfeuerstätten und Versorgung der Feuerstätten mit Verbrennungsluft. 3. Mängelbearbeitung und Lesen einer Bauzeichnung, 4. moderne Schornsteinbaustoffe und -systeme. 5. Kundengespräch. Es lief bei beiden gut, aber ei-ner konnte nur der Sieger im Land sein. Die Prüfungskommission hat sich nach Punkten für Thomas Klaube entschieden. Er wird im November in Brandenburg beim Bundesausscheid dabei sein.

 

Zeitungsbericht der Schornsteinfegerzeitung

 

Praktischer Leisttingswettbewerbder Handwerksjugend 2000

Bundesentscheidung im Schornsteinfegerhandwerk

Am praktischen Leistungswettbewerb (PLW) der Handwerksjugend im Schornsteinfegerhandwerk 2000 nahmen zwei Damen und elf Herren teil.

Am 2. und 3. November wurden dann die Besten unter den Besten aus 13 Bundesländern ermittelt.

Der Landesinnungsverband Brandenburg hatte als Ausrichter des Bundesverbandstages auch die Organisation des PLW übernommen.

Der Bewertungsausschuss mit Herrn Wiek als Vertreter des ZDS, Lothar Kahl, Richard Hettmann, Peter Theißen, Uwe Zimmermann und Peter Schäfers haben in der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks, Land Brandenburg, die
allerbesten Voraussetzungen für eine gute Durchführung des Wettbewerbs vorgefunden.

Am Vortag des praktischen Leistungswettbewerbs wurden von den Herren des Bewertungsausschusses die Aufgaben und die technischen Voraussetzungen aus den Bereichen

Praktische Arbeiten

1. Kundengespräch für alle Teilnehmer

2. Dichtigkeitsprüfung einer Abgasleitung

3. Messungen und Überprüfungen
3.1 Immissionsschutzmessung Bestimmung der
Luftüberschusszahl
Bestimmung der Taupunkttemperatur mittels Diagrammen

3.2 Abgaswegeüberprüfung / CO-Messung

3.3 Ermittlung der Belastung der Feuerstätte (Gaszähler)

Schriftliche Arbeiten

4. Technische Mathematik

5. Skizzieren

6. Technische Fragen

7. Schriftliche Auswertung der Aufgabe 3

hergerichtet und zusammengestellt.


Die Teilnehmer reisten am Mittwoch bis 18 Uhr an und wurden im toll eingerichteten Sitzunusraum des Hotels »Axxon« vom Landesberufsbildungswart Lothar Kahl und dem kompletten Bewertungsausschuss begrüßt.

Der organisatorische Ablauf des Wettkampfes und die Rahmenbedingungen wurden erläutert, Taschengeld und Fahrtkosten ausgezahlt.

Pünktlich um 7.50 Uhr konnte Peter Schäfers am Donnerstag die Teilnehmer sowie den Bewertungsausschuss begrüßen, den Tagesablauf darstellen, und schon ging's los.

Die Teilnehmer überraschten mit ausgezeichneten Leistungen. Nach Abschluss der Wettbewerbsarbeiten hatte der Bewertungsausschuss die Aufgabe, bei der großen Leistungsdichte eine gerechte Rangfolge zu ermitteln.


Der Lohn der Mühe

In einem eigens, dem Anlass entsprechend festlich hergerichteten Tagungs-
raum trafen sich Teilnehmer, der Bewertungsausschuss und die Gäste zur Siegerehrung. Der Vorstand Berufsbildung Peter Schäfers hatte die Ehre, den Hausherrn Landesinnungsmeister Achim Wendlandt, die Vertreter der Firmen Buderus und Schiedel sowie ganz besonders den Bundesinnungsmeister Eugen Steichele zu begrüßen.

Landesinnungsmeister Joachim Wendlandt hob in seiner Begrüßung ganz besonders die Bedeutung der Schule für die Schornsteinfeger des Landesinnungsverbandes Brandenburg hervor und war besonders erfreut, dass bezüglich des Ablaufs des Leistungswettbewerbes der Schule von allen größte Bewunderung gezollt wurde. Bundesinnungsmeister Eugen Steichele nahm die Siegerehrung vor und überreichte die Ehrenpreise des Bundesverbandes.

Joachim Jatzkowski von der Buderus Heiztechnik überreichte in diesem Jahr bereits zum zehnten Male den Nachwuchsförderpreis an die ersten drei Sieger.
Die Herren Torsten Paschke und Sven Hanke von der Firma Schiedel überraschten die Teilnehmer mit einer Erinnerungsgabe, die von allen mit Freude entgegengenommen wurde.

Am Abend dann der Höhepunkt: Ein Besuch des Kabaretts »Obelisk« in Potsdam. Die Nibelungensaga einmal ganz anders. Alle waren hellauf begeistert.


Fazit - Bundesentscheid mit besonderer Note

Es war ein Bundesentscheid mit besonderer Note. Zum zweiten Mal in der Geschichte der Bundesleistungswettbewerbe wurde der zweite Platz an zwei Teilnehmer, an eine Dame und an einen Herrn, vergeben.

Allen Beteiligten, dem Landesinnungsverband Brandenburg, besonders aber den Verantwortlichen der Bildungsstätte mit seinen im Vorder- und Hintergrund Tätigen, dem Bewertungsausschuss und allen 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sei hier für ihre Tätigkeit und die überzeugenden Leistungen gedankt. ~